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Position der USO betreffend die Durchführung der Maturaprüfungen 2020

Die USO ist enttäuscht über die Entscheidung des Bundesrates vom 29.4.2020. 

So wurden zwar die Abschlussprüfungen der Berufsmaturität abgesagt, die Entscheidung über die Durchführung der Maturaprüfungen an den Gymnasien jedoch den Kantonen überlassen. Der Bund hat das Maturaanerkennungsreglement faktisch aufgehoben. Die Chance, mittels einer schweizweit einheitlichen Lösung für faire Bedingungen zu sorgen, wurde verpasst.

Nun läge es an den Kantonen, für gleiche Voraussetzungen zu sorgen. Dies wäre wohl am ehesten zu erreichen, würden sich die einzelnen Kantone für eine Absage entscheiden. Dieses Vorgehen wäre angebracht, zumal nach den schriftlichen Lehrabschlussprüfungen nun auch die Abschlussprüfungen der Berufsmittelschule abgesagt wurden. Im Sinne der Konsistenz ist eine Gleichbehandlung auch der Gymnasien anzustreben.

Seit der Bekanntgabe des Bundesratsentscheides haben bereits verschiedene Kantone die schon im Vorfeld angekündigten Entscheide verabschiedet. Zu unserem Bedauern sind diese fern jeglicher Einheitlichkeit. 

Auch wenn die Aussicht auf Erfolg bescheiden ist, möchten wir noch einmal mit Nachdruck an die Verantwortlichen appellieren, die Prüfungen in ihren Kantonen abzusagen.

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