Medienmitteilung der
Union der Schülerorganisationen
USO-UCE-UCS

Communiqué zum heutigen Aktionstag

Für den heutigen Tag hatte die Union der Schülerorganisationen (USO) zu einem schweizweiten Aktionstag für eine starke Bildung aufgerufen. Die USO stellt die nationale Stellvertretung der SchülerInnenschaft auf nationaler Ebene dar und wollte mit dem Aktionstag die Bedeutung der Bildung hervorheben. Die USO zieht ein positives Fazit vom Aktionstag und möchte in der Zukunft einen nationalen Tag der Bildung etablieren.

Mehrere dutzend SchülerInnen und Schüler aus der ganzen Schweiz haben sich in ihrer Freizeit auf kreative Art und Weise mit verschiedenen Aktionen beteiligt. Der Aktionstag wurde initiiert, um für eine starke Bildung in der Schweiz einzustehen, die Anliegen der Schüler*innen sichtbar zu machen und für die kommende Demonstration am 24. März in Bern zu mobilisieren. SchülerInnen und Schüler flyerten heute in verschiedenen Teilen der Schweiz zu geplanten Sparmassnahmen, es wurden Transparente gemalt oder kreative Schilder für die Demonstration am Samstag gebastelt. In Basel führten die Schüler – und Schülerinnenorganisationen beider Basel SOBA einen Trauermarsch am Gymnasium Münchenstein durch. Zudem wurden zahlreiche Zeichnung oder Texte mit Positionen und Erfahrungen zum Bildungsabbau eingeschickt. Des Weiteren fanden diverse Austauschtreffen statt, um auch über die Kantonsgrenzen hinweg die Vernetzung der SchülerInnen und Schülern zu fördern.

Der Aktionstag ist Teil der Aktionswoche „Bildungsaufstand“, welches von einem Bündnis aus verschiedenen Organisationen aus der ganzen Schweiz aufgerufen wurde. Für die nächsten Tage werden sich SchülerInnen und Schüler an den folgenden Demonstrationen beteiligen:

21. März – Demonstration gegen Sparmassnahmen, 18 Uhr Kornhausplatz
23. März – Protestkundgebung der Schüler-und Schülerinnenorganisationen beider Basel SOBA, 15:30 Uhr Rathaus
24. März – Nationale Demonstration für eine starke Bildung, 14 Uhr Schützenmatte

Die Bildung stellt ein wichtiges Gut für die Zukunft der Schweiz dar. Dementsprechend befürwortet die USO den Bildungsstandort Schweiz als solches. Die Bildungsstandards, welches in der Schweiz geschaffen wurden, gehören zu den besten in Europa. In den vergangenen Monaten wurden in verschiedenen Kantonen Sparmassnahmen verabschiedet, welche auch die Bildung betroffen haben. In einer Zeit der digitalen Modernisierung erachtet es die USO als wichtig, dass das Bildungsangebot erweitert und der digitalen Zeit angepasst wird. „Die Aktuelle Situation erfordert eine Entwicklung der Bildung, welche nicht durch Spardruck gelenkt werden darf. Fortschritt und Budgetkürzungen sind nicht vereinbar.“ Meint Fabian Camenisch, Präsident der USO. #bildungsaufstand #tdb2018